Die Wurzeln vom Strafrecht liegen einige Jahrhunderte zurück. Ein wichtiges Jahr in der langen Vorgeschichte vom Strafrecht war laut einschlägiger Fachliteratur 1532. Seinerzeit kam es unter dem damaligen Herrscher Karl V. zu ersten Gesetzestexten, die sich mit der Straftat auseinandersetzten. Weitere Meilensteine waren das Josephinische Gesetzbuch aus dem Jahr 1787 und auch das preußisches Landrecht vom Jahr 1794. Jenes Recht über die Strafe wurde in späteren Jahren auch als Kriminalrecht bezeichnet. Auf Lateinisch heißt der Begriff übrigens “Jus poenale.”
Mehrere Gesetzen bilden den Unterbau
Das Strafrecht setzt sich aus mehreren Gesetzen zusammen. Hier eine komplette Übersicht: Strafgesetzbuch, Abgabenordnung, Waffengesetz, Bundesdatenschutzgesetz, Handelsgesetzbuch, Wehrstrafgesetzbuch, Sprengstoffgesetz, Futtermittelgesetzbuch, Außenwirtschaftsgesetz, Völkerstrafgesetzbuch, Versammlungsgesetz, Kriegswaffenkontrollgesetz, Lebensmittelgesetzbuch, Betäubungsmittelgesetz, Wirtschaftsstrafgesetz und Bedarfsgegenständegesetzbuch. Ziel dieser Rechte und Gesetze ist es, die Rechtsgüter der Menschheit wie Leben und Eigentum zu schützen.
Die Straftat setzt alle Gesetzes-Hebel in Bewegung
Zentraler Schwerpunkt vom Strafrecht ist die Straftat. Dazu gehört zum Beispiel der Totschlag, Mord, Tötung auf Verlangen, Fahrlässige Tötung, Körperverletzung und die Aussetzung. Gegliedert ist das Recht in materielles Strafrecht und formelles Strafrecht. Das formelle Recht hat seinen Ursprung im Gerichtsverfassungsgesetz und in der Strafprozessordnung. Beim materiellen Recht geht es darum, überhaupt zu erkennen welcher Tatbestand in diesem Fall vorliegt.
Zum Thema wurde bisher viel Fachliteratur veröffentlicht
Die Liste an Fachliteratur über das Recht ist vielfältig. Das bekannteste Schriftstück ist wohl ohne Frage die Strafprozessordnung. Dazu gesellen sich noch weitere Schriften wie das Strafgesetzbuch oder spezielle Veröffentlichungen über die Untersuchungshaft. Ebenfalls intensiv setzen sich die Bücher “Effektive Strafverteidigung” und das “Formularbuch für Strafverteidiger” mit dem weitverzweigten Thema auseinander. Neben der Thematik haben die Fachbücher noch eines gemeinsam: Aufgrund ihrer Spezifität sind die Werke sehr teuer. Da ist es dann auch völlig unerheblich, ob man die Bücher im Internet bestellt oder in einem Buchhandel. Doch wie heißt es im Volksmund noch so schön: “Qualität hat seinen Preis.”
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